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Bergtour der Jugendfeuerwehr Elsendorf

Samstag, 27. August 2016, 07:30 Uhr

Am Samstagmorgen machte sich eine 13-köpfige Truppe der Elsendorfer Feuerwehr auf den Weg in die Berge. Dieses Jahr ging es nach Tannheim in Tirol. Der Wanderbus brachte die Wanderer zum malerisch gelegenen Vilsalpsee, umgeben von steilen Berghängen. Bei strahlendem Sonnenschein wurde zuerst der halbe See umrundet, dann ging es an den schweißtreibenden Aufsteig. Gute 4 Stunden zog sich der Weg über Bergwiesen und Schafweiden und verlangte Mensch und Material alles ab. Unterhalb eines gewaltigen Trümmerfeldes, Überreste einses Steinschlages, und wieder in steilen Serpentinen bergauf ging es bis auf kanpp 2000 Höhenmeter. Von dort aus war dann das erste Etappenziel - der herrliche Schrecksee - zu sehen. Um Zeit zu sparen, beließ es die Gruppe beim Blick auf den See und verkniff sich einen Abstieg ans Seeufer. Schließlich mussten in den nächsten 2 1/2 Stunden noch einige Höhenmeter mehr bewältigt werden. Auf und ab ging es über Hochalmen, bis man schließlich fix und fertig die Landsberger Hütte erreichte. Dort konnten die tapferen Wanderer in den letzten Sonnenstrahlen ihr wohlverdientes Abendessen auf der Hüttenterasse genießen. Dabei wurden die Hüttengäste auch Zeugen eines einmaligen Schauspiels. Ein Kletterer hatte sich in der nur 15 Minuten entfernten Nordwand der Lachenspitze überschätzt. Nachdem seine Kräfte kurz vor Einbruch der Dunkelheit weder für vor noch zurück reichten, musste er von der Bergrettung mit dem Helikopter gerettet werden. Der Polizeihubschrauber setzte ihn direkt vor der Hütte ab, von wo aus er von seinen Freunden ins Tal gebracht wurde. Nachdem glimpflichen Ausgang dieser Geschichte ließ man den Abend in der Hütte ausklingen. An dieser Stelle noch viele Grüße an die Feuerwehr Niederkirchen, mit der man noch in geselliger Runde beisammen saß, bis der Hüttenwirt schließlich energisch zur Hüttenruhe mahnte. Im Matratzenlager inmitten 60 anderer Bergfreunde lag man "wie die Maitaschen in der Reine". Nach der trotzdem recht erholsamen Nacht und einem guten Frühstück ging es morgens wieder an den Abstig. Nach den Strapazen der gestrigen Tour entschied sich die Gruppe einhellig gegen einen Gipfelsturm. So wurde der Weg über Kuh- und Lamaweiden entlang des Traualpsees eingeschlagen. Pünktlich zum Mittagessen erreichten die Feuerwehrler wieder den Vilsalpsee, wo man anschließend auch noch die Füße ins kühle Nass halten konnte. Unter den Blicken dutzender Gleitschirmflieger, die die idealen Wetterverhältnisse ausnutzten, ging es wieder zurück zu den Bussen auf dem Parkplatz.

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